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Glossar

  • Kassation
    Die Archivarin oder der Archivar legt bei der Bewertung fest ob Unterlagen einer dauerhaften Aufbewahrung wert sind, wenn nicht dürfen sie vernichtet werden.
    Geheimhaltungs- und Sicherungsbestimmungen der Herkunftsstelle werden bei der Entscheidung über die sogenannte Kassation (Vernichtung) berücksichtigt.
  • Kassieren
    Siehe Kassation.
  • Katalogisierung
    Die Katalogisierung (hier: wissenschaftliche Katalogisierung) ist eine über die Grunderfassung hinausgehende Beschreibung der Museumsobjekte mit den für die Dokumentation festgelegten Erfassungskategorien unter Einbeziehung der Dokumentation der wissenschaftlichen Erkenntnisse.
  • Kirchen Archive
    Sind alle Archive in Trägerschaft einer staatlich anerkannten christlichen Glaubensgemeinschaft.
    Kirchliche Archive sind analytisch in drei Gruppen zu teilen:
    1) die zentralen der Diözesen bzw. Landeskirchen
    2) Spezialarchive, z.B. der Diakonie oder von Ordensgemeinschaften
    3) die Pfarrarchive
  • Klassifikation
    Die Gliederung eines Archivbestandes ist die Klassifikation, sie ist die hierarchische Ordnung eines Bestandes, denen die Verzeichnungseinheiten bei der Erschließung zugeordnet werden.
    Formale oder logisch-sachliche Gesichtspunkte (z.B. ein Aktenplan) sind in der Regel die Grundlage für eine Klassifikation.
  • Kommunal Archive
    Sind alle Archive kommunaler Gebietskörperschaften in Trägerschaft einer Stadt, Kreis oder einer Gemeinde.
    Die ursprünglichen kommunale Archive der drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg haben den Status eines staatlichen Archivs.
  • Konservierung
    Mit Konservierung bezeichnet man alle Maßnahmen zur physischen Erhaltung unbeschädigter oder Stabilisierung bereits beschädigter einzelner Stücke des Archivguts.
    Hierzu zählen die fachgerechte Verpackung mit Normgerechten Innen- und Außenverpackungen und die ordnungsgemäße Lagerung sowie das Erstellen von Schutz- und Sicherungsmedien.
  • Kontrolliertes Vokabular
    Einheitliches Vokabular durch festgelegte Wortlisten, Systematiken oder Thesauri, wodurch gleiche Objekte auch gleich (kontrolliert) bezeichnet werden.
  • Kopialbuch
    Ein Kopialbuch ist ein historischer Amtsbuchtyp, auch Copeibuch, Kopiar (von lat. copiarium), die Abschriften von Urkunden enthält.
  • Kreisarchiv
    Sind alle Archive kommunaler Gebietskörperschaften, die sich in der Trägerschaft eines (Land)Kreises befinden.
  • Der Begriff Krempelfalttechnik wurde durch die REGIS am Anfang der 2000er eingeführt und ist heute in den Archiven und Museen ein gängiges Merkmal für diese Art von Kartons.
    Die praktische Krempelfalttechnik für hohe Belastbarkeit. Diese Faltkonstruktion führt mit doppelten Front- und Rückseiten zu einer besonders stabilen Lösung. Durch die Krempelfalttechnik über Front und Rückseite haben die Kartons sowohl innen als auch außen eine ebene Form, ohne vorstehende Kanten und Ecken. Diese Gestaltung ermöglicht ein leichtes Einlegen und Herausnehmen der Akten, ohne dass die Gefahr des Hängenbleibens besteht. Duch das glatte und ebene Äußere werden das Einordnen der Kartons im Regalfach und die Entnahme nicht durch Ecken oder überstehende Kanten behindert. Der Archivfaltkarton dient der liegenden Aufbewahrung von Archivgut.
  • Kulturgut
    Als Kulturgut bezeichnet man im allgemeinen Sprachgebrauch etwas, was als kultureller Wert Bestand hat und bewahrt wird. Es muss nicht Materiell gebunden sein, jedoch ist seine Beständigkeit erforderlich.
    Im deutschen Sprachraum wir die Bezeichnung Kulturgut vielfältig verwendet, sie umfasst sowohl bewegliche als auch unbewegliche sowie immaterielle Güter. In der Regel sind Kulturgüter von archäologischer, geschichtlicher, literarischer, künstlerischer oder wissenschaftlicher Bedeutung.
    Materielle Kulturgüter können Bestände von Bibliotheken, Archiven und Museen, aber auch Bodendenkmäler und Gebäude sein. Auch Werke der technischen Kultur beispielsweise historische Produktionsanlagen oder Verkehrsmittel.
    Dagegen sind Immaterielle Kulturgüter z.B. Sprachen, oder Lieder und regionale Kulturtraditionen, Kenntnisse und Fähigkeiten, die schriftlich dokumentiert oder nur mündlich überliefert werden und dadurch im Bewusstsein von Menschen vorhanden sind. Immaterielles Kulturerbe im Sinne der UNESCO wird von menschlichem Wissen und Können getragen und von einer Generation an die nächste weitergegeben.
    Kulturgut prägt das gesellschaftliche Zusammenleben und leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Gesellschaften.
  • Kunstmuseum
    Das Kunstmuseum ist ein Museum in öffentlicher oder privater Trägerschaft, in dem Kunstwerke eines oder verschiedener Künstler gesammelt, bewahrt, beforscht, dokumentiert und ausgestellt werden.
 
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